Flattr revolutioniert das Geld verdienen im Internet


Du betreibst eine Webseite und würdest diese gerne vermarkten? Affiliates, Google Adsense oder direkte Werbung laufen nicht richtig an? Dann pass jetzt gut auf, denn Flattr könnte die Lösung für dein Problem sein.

Mit Flattr wird es in Zukunft so einfach sein wie nie zuvor Geld mit seiner Webseite zu verdienen. Egal ob Blog, Newsportal oder Firmenhomepage, bei Flattr entscheiden die Besucher, wer wie viel Geld ausgezahlt bekommt.

Wer steckt hinter Flattr

Flattr ist ein Projekt von Peter Sunde, einem der Mitbegründer des Filesharing Systems „The Pirate Bay“. Müsste man Flattr in einem Wort beschreiben, so würde „Mikrobezahl-Dienst“ den Nagel auf den Kopf treffen.
Das Wort selbst ist eine Zusammensetzung aus zwei Begriffen und zwar einmal aus „Flatrate“, was so viel wie Dauerleitung heißt, und „to flatter“, was im englischen umgangssprachlich so viel wie „jemandem schmeicheln“ bedeutet.

Eine wirkliche Zielgruppe gibt es bei Flattr nicht, denn jeder kann mitmachen, sobald die Beta Phase abgelaufen ist. Jedoch werden gerade kreative und webschaffende Blogger großen Nutzen aus diesem Service ziehen können, da es eine einfache Methode darstellt, durch guten Inhalt Geld zu verdienen.

Was ist Flattr?

Aufs gröbste reduziert kann man sagen, dass Flattr eine Art Bookmarking-Service darstellt, nur mit dem Unterschied, das du durch das Voten durch den Flattrbutton Geld an diejenige Webseite verteilst, bei dem du den Flattrbutton gedrückt hast.




Bevor du jedoch mit dem Geld verteilen beginnen kannst, musst du dein Konto bei Flattr aufladen, die minimale Einzahlung liegt bei 2 Euro.

Anmerkung

Flattr plant momentan 10% vom eingezahlten Betrag für sich zu behalten. Dies steht jedoch noch nicht fest und kann sich ändern.



Das tolle ist, es ist unverbindlich. Du lädst dein Konto immer nur dann auf, wenn du es willst, mit wie viel Geld du willst.
Hast du nun Geld auf deinem Flattr Konto, so kannst du dein Geld gleichmäßig per einfachen Klick auf all die Webseiten verteilen, die selbst bei Flattr registriert sind und auch einen Flattrbutton auf ihre Seite eingebaut haben.
Das heißt, je weniger Geld du auf deinem Flattr Konto hast, umso weniger erhält auch jeder einzelne Webseitenbetreiber bei dem du auf den Flattrbutton geklickt hast.

Zwar kommen so immer nur kleine Beträge zustande, jedoch werden jeden Monat alle Klicks zusammenaddiert und die jeweiligen Anteile an den Blogger ausgezahlt, was durchaus für einen lukrativen Nebenverdienst sorgen kann.
Peter Sunde verweist diesbezüglich auf ein schwedisches Sprichwort, welches besagt: „Aus vielen kleinen Bächen wird ein großer Strom.“

Beispiel Rechnung

  • Konto wird mit 10 Euro aufgeladen.
  • Du klickst insgesamt auf 100 Flattrbuttons bei verschiedenen Seiten.
  • Die Summe, die jeder dieser Seitenbetreiber von dir bekommen würde, läge dann bei 10/100 = 10 Cent.


Zukunft von Flattr

In meinen Augen hat Flatrr großes Potential. Potential deshalb, weil Flattr noch kein etablierter Service ist und sich momentan noch in der Betaphase befindet, was keine klaren Aussagen über die wirklichen Verdienstmöglichkeiten zulässt.

Doch bin ich mir relativ sicher, wenn Flattr großen Anklang in der Socialweb Gemeinschaft findet, es sich verbreiten wird wie ein Laubfeuer und sogar für Googles Adsense eine große Konkurrenz oder Alternative darstellen könnte.


Denn mit Flattr sitzt man selbst am Geldhebel und kann somit frei entscheiden, welche Dienste und Inhalte man im Web für besonders wertvoll erachtet und kann diese dann mit jeweiligen Klicks honorieren.

Ich bin selber sehr gespannt darauf, wie es mit Flattr weitergeht und werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Was hältst du von Flattr?

Deine Meinung interessiert mich. Glaubst du Flattr hat das Zeug dazu mit Google Adsense zu konkurrieren?
Welche Seiten werden deiner Ansicht nach am meisten von Flattr profitieren?
Könntest du dir Flattr auch auf deinem Blog vorstellen?


Ich freue mich auf eure Kommentare.

Tipp

Auf morgenpost.de habe ich ein Interessantes Interview mit Peter Sunde gefunden. Aufjedenfall lesenswert.



Hat der Artikel dir gefallen?
Dann abonniere doch einfach den Blog-Feed!

Teilen macht glücklich:

  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • LinkArena
  • MisterWong.DE
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Webnews.de
  • Wikio
  • Yigg

Weitere Artikel


0

Kommentare/Trackbacks

Es wurde noch kein Kommentar geschrieben.

Kommentar schreiben

You must be logged in to post a comment.